Sportsucht bei Schülern

mp Köln - Bewegung ist gesund – doch Sportsucht kann bei Teenagern zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen.mp Köln - Bewegung ist gesund – doch Sportsucht kann bei Teenagern zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen.
Benjamin Thorn / pixelio.de

Wenn übermäßiger Sport Freunde und Schule unwichtig werden lässt, kann eine Sportsucht vorliegen. Das kann bei jungen Menschen zu brüchigen Knochen, Mangelerscheinungen und einem hohen Verletzungsrisiko führen. Eltern sollten auf die Alarmzeichen achten. „Teenager treiben in der Regel Sport, weil es ihnen Spaß macht, sie Anerkennung finden, fitter werden und mit Freunden zusammen sein können. Geht ein Jugendlicher aber zum Training, selbst wenn er krank ist, plagen ihn Schuldgefühle, wenn er eine Einheit verpasst. Und wenn er dann sogar befürchtet, dadurch zu sehr zuzunehmen, sollten Eltern einen Arzt zu Rate ziehen“, rät der Psychologe und Kinder- und Jugendarzt Dr. Harald Tegtmeyer-Metzdorf. Eltern können die Alarmzeichen erkennen, wenn ihre Kinder auch außerhalb des Sporttrainings immer mehr von ihrem Körper fordern und ihr Bewegungspensum sogar davon abhängig machen, wie viel sie gegessen haben. „Junge Menschen, die sich körperlich zu viel abverlangen, und dabei noch wenig essen, können brüchige Knochen entwickeln, so genannte Osteoporose. Sie neigen vermehrt zu Mangelerscheinungen und haben aufgrund der übermäßigen Belastung von Gelenken, Muskeln und Sehnen ein erhöhtes Verletzungsrisiko.