Grippeviren begünstigen Mittelohr- und Nasennebenhöhlen-Entzündungen

mp Neumünster - Grippeviren begünstigen HNO-Erkrankungenmp Neumünster - Grippeviren begünstigen HNO-ErkrankungenClaudia Hautumm / pixelio.de

Die durch Influenza-Viren geschädigten Schleimhäute der Atemwege bieten Bakterien einen idealen Nährboden. Durch die Nase oder das Ohr gelangen die Bakterien in den Nasen-Rachen-Raum und können dort zu Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen führen. Druckempfindlichkeiten der Stirn und der Wangenknochen sowie Ohrenschmerzen sind erste Anzeichen für eine Infektion. Häufig wird sie auch von Erschöpfung und Fieber begleitet. Bei Eintreten dieser Symptomen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden und entscheiden, ob eine antibiotische Behandlung erforderlich ist. Außerdem kann er bei Bedarf schmerzlindernde Mittel verordnen. Bevor eine Krankheit ausbricht, sollten jedoch alle Möglichkeiten der Vorbeugung ausgeschöpft werden. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung, viel trinken, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf. "Und auch die jährliche Grippe-Impfung gehört in dieses Vorsorgeprogramm", rät Dr. Jan Löhler vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.