Zu geringe Einlladungsnutzung zur Mammografie

mp Düsseldorf - Frauen ab 50 werden persönlich zum Mammografie-Screening eingeladen. Doch nur die Hälfte nimmt das Angebot wahr.mp Düsseldorf - Frauen ab 50 werden persönlich zum Mammografie-Screening eingeladen. Doch nur die Hälfte nimmt das Angebot wahr.
Katharina Bregulla / pixelio.de
Beste Heilungschancen gibt es bei Brustkrebs, wenn der Tumor erst wenige Millimeter klein ist und nicht gestreut hat. Die frühzeitige Erkennung einer Krebserkrankung ist nur durch eine Mammografie möglich, da so kleine Tumore nicht ertastet werden können. Es werden also tatsächlich viele Tumoren entdeckt, die sonst den Ärzten entgangen wären.„Wir gehen davon aus, dass wir Leben retten können“, erklärte Karin Bock, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie Südwest in Marburg. Umso weniger zu verstehen ist die relativ geringe Teilnahme am Mammografie-Screening. Bisher folgen nur etwa die Hälfte der Eingeladenen der Aufforderung. Alle zwei Jahre werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren persönlich zum Mammografie-Screening eingeladen. Die Kosten für die Untersuchung übernehmen die Krankenkassen. Die Praxisgebühr wird bei der Untersuchung nicht erhoben.