Vitamin-A-Säure-Peeling immer nur vom Facharzt

mp Kiel - Ein Peeling mit Vitamin-A-Säure kann Hautunreinheiten dauerhaft beseitigen.mp Kiel - Ein Peeling mit Vitamin-A-Säure kann Hautunreinheiten dauerhaft beseitigen.
Sara Hegewald / pixelio.de
Ein Vitamin-A-Säure-Peeling kann unschöne Hautunreinheiten und kleine Fältchen schonend und dauerhaft verschwinden lassen. Eine nicht fachmännische Behandlung führt allerdings zu Hautschäden. Daher sollte immer nur ein Hautarzt das Anti-Akne-Peeling durchführen. Zuerst wird die Gesichtshaut intensiv gereinigt, dann trägt der Arzt ein Gel mit Vitamin-A-Säure auf. Sie wirkt so lange ein, bis der erwünschte Effekt erreicht ist. Dann wird das Gel wieder abgewaschen. „Durch die Behandlung können sich die Talgdrüsen verkleinern. Das Peeling kann sie zudem in ihrer Funktion einschränken und so die Bildung von Mitessern bremsen“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Facharzt für Dermatologie und ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel die gewünschten Ergebnisse. Die Konzentration der Vitamin-A-Säure und die Einwirkzeit spielen eine wichtige Rolle. Wirkt Vitamin-A-Säure zu lange ein, kann sie die Haut schädigen. „Das Peeling geschieht daher mit einer Stoppuhr in der Hand“, so der Dermatologe. Entzündungen in Form von Pusteln und Knötchen entstehen durch die Behandlung meist nicht wieder neu. Die Vitamin-A-Säure löst zusätzlich die oberste Lage der Hornschicht ab und verdünnt so die Oberhaut - die sogenannte Epidermis. Zugleich wird die darunter liegende Lederhaut nach einigen Anwendungen dicker und stärker. Die Haut erscheint dadurch glatter, und auch kleine Fältchen können verschwinden. Nach der Behandlung müssen die Patienten für einige Tage die Sonne meiden.