Sicherheit am Arbeitsplatz durch richtige Beleuchtung

mp Köln - Eine einfache Glühbirne reicht für eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung nicht aus.mp Köln - Eine einfache Glühbirne reicht für eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung nicht aus.
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Licht regelt nicht nur unseren Biorhythmus. Es hat auch wesentlichen Einfluss auf unsere Sicherheit am Arbeitsplatz und unsere Gesundheit. Grundsätzlich ist Tageslicht die beste Lichtquelle. Doch in der dunklen Jahreszeit reicht sie oft nicht aus und in den Sommermonaten ist sie manches mal zu hell und muss verschattet werden.Am Arbeitsplatz muss daher auf eine Kombination aus natürlichem und künstlichem Licht zurückgegriffen werden. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass keine Lichtquelle blendet. Dies erreicht man durch indirekte Beleuchtung und matte Oberflächen der Wände und Möbel. Ebenso ist eine Schutzmöglichkeit gegen direkte Sonneneinstrahlung angebracht. Anspruchsvolle Aufgaben erfordern mehr Licht und auch ältere Arbeitnehmer benötigen oft mehr Helligkeit. Daher empfiehlt es sich, die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Lichtverhältnisse individuell geregelt werden können. Neben Helligkeit und Einstrahlung ist auch die Lichtfarbe von Bedeutung. Dabei wirkt stark rot- und gelbhaltiges Licht eher entspannend. Neutralweißes und tageslichtweißes aktiviert dagegen stärker und ermöglicht das unverfälschte Erkennen von Farben. Es eignet sich daher besonders gut für die Arbeit am Bildschirm und ermöglicht zudem in Gefahrenbereichen, Warnfarben deutlich wahrzunehmen. Für die Sicherheit am Arbeitsplatz ist die optimale Beleuchtung somit eine Grundvoraussetzung. Aber auch für die Gesundheit, wie Werner Lüth, Sicherheitsexperte vom TÜV-Rheinland, zu berichten weiß: „Schlecht beleuchtete Arbeitsbereiche führen zu Ermüdungserscheinungen, strengen die Augen an und begünstigen Fehlhaltungen, die Kopf- und Nackenschmerzen auslösen können“.