PMS - 8 Prozent der Frauen haben Beschwerden

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Dieter Schütz / pixelio.de
Die Tage vor den Tagen - rund 60 Prozent der Frauen haben Erfahrung mit den Beschwerden vor dem Einsetzen der Periode. Für manche bedeuten sie eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Das sogenannte Prämenstruelle Syndrom (PMS) äußert sich durch verschiedene Symptome wie Reizbarkeit, Wassereinlagerungen in den Beinen oder Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Auch Brustspannen, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen und sogar Depressionen sind nicht selten. Bei etwa acht Prozent der Betroffenen sind die Beschwerden so ausgeprägt, dass sie deren Berufsausübung und soziale Kontakte beeinträchtigen. Die genauen Ursachen sind nicht einheitlich geklärt. Experten vermuten ein Zusammenspiel von Fehlfunktionen in der Psyche, im Nervensystem und im Hormonhaushalt.Leichte Symptome lassen sich schon durch die Veränderung des Lebensstils mildern. Dazu gehören ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Stress. Insbesondere sollte auf salzreiche Nahrung und Schokolade verzichtet werden. Ebenso auf Kaffee, Alkohol und Nikotin. Sind die Symptome sehr ausgeprägt, kann auch der Einsatz von Hormonen angezeigt sein. Will man den Hauptfaktoren auf die Spur kommen, empfiehlt es sich, einen PMS-Kalender zu führen. In diesen wird über mehrere Monate eingetragen, wann welche Beschwerden in welchem Ausmaß auftreten. Dadurch können Therapiemaßnahmen besser individuell angepasst werden. Der Berufsverband der Frauenärzte rät bei starken Beschwerden in jedem Fall einen Arzt aufzusuchen. Nicht zuletzt, um mögliche andere Erkrankungen auszuschließen.