Patientenschutztelefon wird immer häufiger genutzt

mp Berlin - Die Anzahl der Anfragen an das Patientenschutztelefon steigt stetig.mp Berlin - Die Anzahl der Anfragen an das Patientenschutztelefon steigt stetig.
Rainer Sturm / pixelio.de

Schwerstkranke und ihre Angehörigen brauchen Beratung und Hilfe, wenn es um ihre Rechte gegenüber Ärzten und Krankenkassen geht. Das zeigen die häufigen Anfragen an das Patientenschutztelefon. Über 27.000 mal wurde im vergangenen Jahr Unterstützung angefordert. Die Themen sind unterschiedlich und reichen von Pflege über Patientenverfügung bis hin zur direkten Intervention in Konfliktfällen. Dabei hat die Beratung bei den Patientenverfügungen besonders stark zugenommen. „Die Menschen möchten über ihren letzten Lebensabschnitt selbst bestimmen und brauchen dafür Information und Beratung“, berichtet Eugen Brysch, der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation.„Doch allein Information und Beratung reichen in der praktischen Arbeit nicht aus. Es kommt auch darauf an, dass die Menschen einen Ansprechpartner haben, der hilft, ihre Rechte durchzusetzen“, betont Brysch. So schalten sich die Patientenschützer bei Anfragen direkt ein und versuchen, akute Konflikte zu regeln. Was häufig auch gelingt.Anlaufstellen des Patientenschutztelefons finden sich je nach Region in Ost (Tel.:030/2844484-0), West (Tel.:0231/738073-0) und Süd (Tel.:089/202081-0).