Parkinson-Medikamente

mp Düsseldorf - Leider lässt die Wirksamkeit der Arzneimittel gegen Parkinson im Verlauf der Krankheit häufig nach.mp Düsseldorf - Leider lässt die Wirksamkeit der Arzneimittel gegen Parkinson im Verlauf der Krankheit häufig nach.
Thomas Siepmann / pixelio.de

Parkinson ist unheilbar. Symptome wie Zittern oder völlige Bewegungsunfähigkeit werden im Verlauf der Krankheit immer stärker. Verursacht werden sie durch die Degeneration von Nervenzellen in einer tiefen Hirnregion, die den Botenstoff Dopamin produziert. Behandelt wird Parkinson mit Medikamenten, die das fehlende Dopamin ersetzen. Mit der Zeit verlieren diese Medikamente aber häufig ihre Wirkung. Außerdem haben sie nicht selten starke Nebenwirkungen. Für Parkinson-Patienten, die bereits alle möglichen Kombinationen von Arzneimitteln ausprobiert haben, könnte die Alternative der „Neurostimulator“ sein. Das im Kopf implantierte medizinische Gerät gibt elektrische Impulse ans Gehirn ab. Und zwar genau an den Bereich des Gehirns, der für die Steuerung der Bewegung zuständig ist. So kann der Betroffene sich wieder besser und kontrollierter bewegen.Weltweit sind rund 6,3 Millionen Menschen am Parkinson-Syndrom erkrankt, allein in Europa sind es 1,2 Millionen Menschen. Bei den meisten tritt die Krankheit erst nach dem 65. Lebensjahr auf. Etwa 15 Prozent der Erkrankten sind jedoch von einem bereits vor dem 50. Lebensjahr einsetzenden „Jugendlichen Parkinson“ betroffen.