Ausweis für Organspender feiert 40. Geburtstag

Er ist nur ein kleines Stück Papier, kann aber Leben retten: der Organspendeausweis. Anfang November 1971 wurden die ersten deutschen Organspendeausweise ausgegeben, jetzt feiert er seinen 40. Geburtstag. Der Ausweis steht für eine selbstbestimmte Entscheidung, mit der man seinen Angehörigen im Ernstfall eine schwere Last abnimmt. Denn die Bereitschaft zur Organspende wird in Deutschland nicht offiziell registriert, sondern wird im Organspendeausweis festgehalten. Die Zahl der Ausweisinhaber ist in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich gestiegen. Hatten im Jahr 2001 laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation erst zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis, so hat sich die Anzahl seitdem fast verdoppelt. Nach neuesten Umfragen liegt die Zahl der Ausweisinhaber bei über 20 Prozent; aber immer noch viel zu wenig.