Krebsvorsorge bei Darmkrebs auch ohne Darmspiegelung

mp Düsseldorf - Biochemische Stuhluntersuchung zur Bestimmung von Tumor- und Blutmarkern.mp Düsseldorf - Biochemische Stuhluntersuchung zur Bestimmung von Tumor- und Blutmarkern.
Mit freundlicher Genehmigung des Institut für Mikroökologie

Mit einer Darmspiegelung können Krebsgeschwulste und deren Vorstufe, die so genannten Polypen, frühzeitig erkannt und entfernt werden. Doch diese Maßnahme ist nicht immer sofort nötig. Die Bestimmung von Tumor- und Blutungsmarkern stellt hier eine sinnvolle Alternative dar. Tumormaker sind Stoffwechselprodukte, die sich bei Personen mit Krebs oder Krebsvorstufen im Stuhl anreichern. Blutungsmarker weisen auf Darmblutungen hin. Für die Untersuchung ist es ausreichend, beim Arzt eine Stuhlprobe abzugeben. Im Labor wird die Probe dann auf die verschiedenen Stoffe hin untersucht. Je mehr Marker überprüft werden, um so genauer ist das Testergebnis.Werden deutlich erhöhte Werte gemessen, kann auf die Darmspiegelung nicht mehr verzichtet werden. Denn nur mit dieser Untersuchung lässt sich dann eine Krebserkrankung sicher ausschließen bzw. diagnostizieren und behandeln. Immerhin besteht für Angstpatienten die Möglichkeit, den Eingriff in Kurznarkose durchführen zu lassen. Gerade Darmkrebs ist gut heilbar. Voraussetzung ist jedoch, dass er rechtzeitig erkannt wird.