Knochenschwund lässt sich durch körperliches Training aufhalten

mp Düsseldorf - Auch Kraftsport verbessert die Knochendichte.mp Düsseldorf - Auch Kraftsport verbessert die Knochendichte.
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Belasteter Knochen baut sich nicht ab. Das ist bekannt und ein Argument, bei Osteoporose in Bewegung zu bleiben. Die im Volksmund auch als Knochenschwund bezeichnete Erkrankung lässt sich durch Sport aber nicht nur stabilisieren, sondern auch verbessern. Das bestätigt die Erlanger Fitness und Osteoporose Präventionsstudie (EFOPS).Zwölf Jahre lang wurden 137 Frauen vier mal pro Woche einem gezielten Körpertraining unterzogen. Was mit Gehen, Laufen und Aerobic begann, wurde nach sechs Monaten durch ein Sprungtraining ergänzt. Ebenso mussten die Teinehmerinnen ein Krafttraining und Streching-Programm absolvieren. Mit verblüffenden Erfolgen. Die Wissenschaftler um Studienleiter Professor Dr. Wolfgang Kemmler aus Erlangen konnten nachweisen, dass sich die Knochendichte durch den Sport deutlich verbessert hat. Dadurch verringert die körperliche Aktivität auch die Gefahr von Knochenbrüchen im Vergleich zur Kontrollgruppe um 62 Prozent. Ein Argument mehr, bei Osteoporose nicht im Sessel sitzen zu bleiben.Ein spezielles Funktionstraining bietet der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (BfO) an. Von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt, kann hier deutschlandweit in über 300 Selbsthilfegruppen trainiert werden.Kontakt: Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.; Kirchfeldstraße 149; 40215 Düsseldorf / Telefon: 0211-3013140/ Mail: info@Osteoporose Deutschland.de