Knochenbruch durch rheumatoide Arthritis

mp Bad Aibling -Regelmäßige Bewegung trägt zur Stabilität und Festigung der Knochen beimp Bad Aibling -Regelmäßige Bewegung trägt zur Stabilität und Festigung der Knochen bei
Peter Freitag / pixelio.de

Wer an Rheumatoider Arthritis leidet, hat im Alter ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Bei Frauen besteht dieses schon mit unter 50 Jahren. Sie sollten deshalb frühzeitig Vorkehrungen treffen. Allen voran eine regelmäßige Messung der Knochendichte. Dadurch lässt sich das Risiko für eine Osteoporose frühzeitig erkennen. Wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Da das Vitamin mithilfe der UV-Strahlung gebildet wird, sollte man sich möglichst oft im Freien aufhalten. Nur bei einem nachweislichen Mangel, der schon mal in den Wintermonaten vorkommen kann, ist eine Nahrungsergänzung angezeigt. Zudem rät Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbandes Deutscher Rheumatologen: "Neben regelmäßiger Bewegung, die zur Stabilität und Festigung der Knochen beiträgt, sollte auch auf eine kalziumreiche und phosphatarme Ernährung geachtet werden." Das lässt sich durch den Verzehr von viel grünem Gemüse, Milchprodukten und Sesam erreichen. Auch Mineralwässer und Fruchtsäfte mit Kalziumsalzen leisten einen guten Beitrag. Dagegen sollte man Weißbrot, Wurst und Fleisch besser vermeiden. Ebenso ist von Schmelzkäse und Softdrinks abzuraten. Diese Lebensmittel können die Kalziumaufnahme aus dem Darm und die Einlagerung in die Knochen verhindern.