Gesundheitsvorsätze für das Neue Jahr werden schnell vergessen

Gesund leben heißt besser und länger leben. Deshalb machen gute Vorsätze zum neuen Jahr Sinn. Doch sind nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Schlaganfall-Hilfe bereits nach drei Monaten 50 Prozent der guten Vorsätze vergessen.Nach einer aktuellen Befragung glauben rund 82 Prozent der Deutschen, ihr Schlaganfallrisiko selbst beeinflussen zu können. Mediziner gehen davon aus, dass rund 70 Prozent der Schlaganfälle auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen sind. Doch warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich vernünftig zu verhalten? Dafür nennen Psychologen vor allem zwei Gründe für das Scheitern guter Vorsätze. So seien die Rahmenbedingungen oft ungünstig: Ziele würden nicht klar definiert und Zeitpunkte ungünstig gewählt. Und dann sei da noch die eigene Persönlichkeit, die viele Menschen nicht wirklich kennen. Gute Vorsätze bedeuten häufig auch einen Wandel des Lebensstils. Dies setzt Eigenschaften wie Offenheit für Neues oder Gewissenhaftigkeit voraus. Wer seine Persönlichkeit gut kennt, kann sich realistische Ziele setzen, möglicherweise Fehler leichter verzeihen und bei einem Scheitern im ersten Anlauf auf einen zweiten Versuch hinarbeiten. Neue und bessere Gewohnheiten könnten dann laut Jaap Denissen, Professor für Psychologie, zu einer Art "zweiten Natur" werden. "Daran sollte man bei guten Vorsätzen für das neue Jahr unbedingt denken," motiviert der Forscher. (http://www.schlaganfall-hilfe.de)