Freistoß, Flanke, Foul

Freizeitsport©Foto: Thinkstock/Hemera/CosmosDirekt

Während die Nationalelf um die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 kämpft, zieht es auch viele Hobbykicker auf den grünen Rasen. Immerhin ist Fußball in Deutschland mit Abstand die beliebteste Sportart. 6,5 Millionen Menschen sind in mehr als 27.000 Sportvereinen aktiv. Und nicht nur bei den Profis, vor allem bei Amateuren ist im Eifer des Gefechts schnell der Fuß umgeknickt oder das Kreuzband gerissen. Am häufigsten betroffen von Sportverletzungen im Fußball sind naturgemäß Sprung- und Kniegelenk. Obwohl die Krankenkasse die Behandlungen zahlt, sollten sich Freizeitfußballer am besten für den Ernstfall absichern.


1,5 Millionen Sportunfälle pro Jahr


Jährlich ereignen sich laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft rund 1,5 Millionen Sportunfälle, davon die Hälfte beim Fußball. Danach folgen Handball, Volleyball und Basketball. Bei den Frauen wird die Hitliste der Verletzungsverursacher von Volleyball und Gymnastik angeführt.
Vor allem im kommenden Winter, wenn Fußballer vermehrt auch ind er Halle oder auf gefrorenen Böden spielen, erhöht sich die Unfallgefahr deutlich. Verletzt man sich beim Freizeitsport, zahlt die Krankenkasse zwar die Behandlung - mögliche Folgekosten sind jedoch nicht abgedeckt. Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt, erläutert, worauf Freizeitkicker bei ihrem Versicherungsschutz achten sollten.


Fußballspieler brauchen Zusatzversicherung


Wer regelmäßig Fußball in seiner Freizeit spielt, sollte unbedingt eine private Unfallversicherung abschließen. Bei Verletzungen durch einen Sportunfall kann es schnell zu körperlichen Langzeitschäden kommen. Die Unfallversicherung zahlt z.B. bei Invalidität eine monatliche Rente oder auch eine einmalige Summe. Tipp: Es empfiehlt sich, einen Tarif mit progressiver Invaliditäts-Staffel abzuschließen. Das bedeutet, bei Invalidität steigt die Leistung überproportional.


Was gilt als Sportunfall?


Versicherungen haften in der Regel, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis(Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Das bedeutet, versichert sind Gesundheitsschäden durch z.B.:

Stürze beim Fußballspielen jeglicher Art
Treten auf den Ball
Fouls
Getreten werden vom Gegner
Rennen gegen Torpfosten
Kopfball
Von einem Ball angeschossen werden

Sind Mitglieder von Fußballvereinen automatisch unfallversichert? In der Regel sind die Mitglieder von Sportvereinen über Gruppenversicherungen geschützt, die der jeweilige Landessportbund abgeschlossen hat. Dennoch ist eine zusätzliche private Unfallversicherung ratsam, da die Versicherungssumme individuell gestaltet werden kann.

 

 


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