Erkältungen: gegen Grippe-Viren helfen keine Antibiotika

mp Langenfeld - Lachen stärkt das Immunsystemmp Langenfeld - Lachen stärkt das ImmunsystemDr.Stephan Barth / pixelio.de

Lachen stärkt das Immunsystem. Dabei nehmen Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol im Blut ab und Glückshormone, sogenannte Endorphine, nehmen zu. Im Blutbild sind dann mehr Abwehrstoffe zu finden, diese sogenannten Killerzellen lassen Erkältungen schneller abklingen. Auch werden vermehrt Immunglobuline gemessen, Eiweißkörper im Mundraum, die aus dem Blut in den Speichel gelangen und dort Widerstand gegen Viren und Bakterien leisten. Doch hat einen die Erkältung bereits erwischt, hilft Lachen allein nicht weiter. Und wer da meint, so eine Infektion ließe sich mit Antibiotika schnell wieder loswerden, liegt falsch. Denn Antibiotika helfen nur gegen Bakterien, hinter einer Erkältung stecken aber meistens Viren. Eine Erkältung ist in der Regel nach ein paar Tagen ausgestanden. Allerdings kommt es manchmal auch zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien. Das kann dann den Einsatz von Antibiotika notwendig machen. Die echte Virusgrippe hingegen, die so genannte Influenza, verläuft deutlich schwerer als eine Erkältung, da sie mit hohem Fieber einhergeht und sogar tödlich ausgehen kann. Bei Erkältung und Grippe werden die entsprechenden Viren vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, also über den Kontakt der Schleimhaut mit in der Luft schwebenden Feuchtigkeitsbläschen, die infizierte Personen beim Niesen, Husten, Sprechen oder Atmen um sich herum verteilen. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der die körpereigene Abwehr besonders stark beansprucht wird, gilt es, auf die gute Versorgung des Körpers mit allen für das Immunsystem wichtigen Mikronährstoffen zu achten. Das sind beispielsweise die Vitamine C und D, Spurenelemente wie Zink und Selen und sekundäre Pflanzenstoffe. Bei akuten Infektionen oder chronischen Erkrankungen benötigt der Körper besonders viele Mikronährstoffe als "Immun-Nahrung". (www.orthomol.de)