Gesundheit

Erkältung-Grippe-Medikamente-Fahruntüchtigkeit

mp Hannover - Medikamente können Fahrtüchtigkeit beeinflussenmp Hannover - Medikamente können Fahrtüchtigkeit beeinflussenClaudia Hautumm / pixelio.de

Winterzeit ist Erkältungszeit. Husten, Schnupfen und Heiserkeit beeinträchtigen das Wohlbefinden. Wer schnell wieder fit sein will, greift meist zu entsprechenden Medikamenten. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass Medikamente häufig Nebenwirkungen haben, die Einfluss auf das Fahrverhalten im Straßenverkehr haben können. Aber auch körperliche Einschränkungen und Krankheiten können sich negativ auf die Fahrtauglichkeit auswirken. Das Reaktionsvermögen, die Konzentrationsfähigkeit und auch die Selbsteinschätzung werden von manchen Medikamenten erheblich beeinflusst. Insbesondere bei der Einnahme rezeptfreier Präparate sollte man sich vor der Einnahme beim Apotheker nach deren Nebenwirkungen erkundigen. So enthalten viele Hustenstiller oder Erkältungsmedikamente müde machende Wirkstoffe wie Doxylamin, Diphenhyrdamin oder Dextrometorphan. Und was viele nicht wissen: Das Fahren unter dem Einfluss von Medikamenten kann bei einem verschuldeten Unfall Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben und zum Führerscheinentzug sowie zu Bußgeldern führen.Ähnlich verhält es sich bei körperlichen Einschränkungen. So können beispielsweise ein Gipsarm oder ein Hexenschuss schwerwiegenden Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben. Daher ist in jedem Einzelfall zu prüfen und zu entscheiden, ob ein Fahrer fähig ist, am Straßenverkehr teilzunehmen oder nicht. Dabei ist nicht nur wichtig, das Fahrzeug lenken zu können, entscheidend ist die Frage, ob der Fahrer sein Fahrzeug auch in einer Notsituation sicher beherrschen kann.Ein Ratgeber widmet sich dem "Medikamente und Fahrtüchtigkeit". Er steht ab sofort unter www.hdi-gerling.de/ratgeber-fuhrpark zum kostenlosen Download bereit.