Blutdruck durch Stressbewältigung regulieren

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Von Herz-Kreislauferkrankungen über Nierenversagen bis hin zur Erblindung können die Folgen von dauerhaft erhöhtem Blutdruck sein. Da Stress den Blutdruck wesentlich beeinflusst, kann gezielte Entspannung nicht nur vorbeugend, sondern auch heilend wirken.Grundsätzlich sind Stressreaktionen gesunde Funktionen des Körpers. Es werden Stresshormone ausgeschüttet, die den Herzschlag beschleunigen und die Atemfrequenz und den Blutdruck erhöhen. Alles, damit der Mensch in Gefahrensituationen schnell und effektiv reagieren kann. Folgt auf eine Stresssituation eine Entspannungsphase, normalisieren sich auch die Körperfunktionen wieder. Dauerstress kann jedoch Gefäßveränderungen verursachen und damit zu ständig erhöhtem Blutdruck führen. Entspannungstechniken allein reichen dann oft nicht mehr aus und es müssen blutdrucksenkende Medikamente eingesetzt werden.Trotzdem macht es Sinn, sich auch bei medikamentös behandeltem Bluthochdruck Techniken wie Joga oder Autogenes-Training anzueignen. Denn aktive Entspannung kann die benötigte Arzneidosis stark verringern. Ausgleichend wirken auch intensive Bewegung, Zeit mit Freunden und der Familie oder aktive Entspannung durch Singen und Musizieren. "Am besten ist es allerdings, mit Stress umgehen zu lernen, bevor sich hoher Blutdruck entwickelt. Gegen die zerstörerischen Folgen des modernen Lebens ist ein ausbalancierter Lebensstil mit viel Sport, gesunder Ernährung und Zeit für Entspannung eine gute Versicherung", rät Prof. Dr. med. Karl-Heinz Ladwig, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung.