Babyhaut braucht in der kalten Jahreszeit besondere Pflege

mp Bonn - Im Winter wird die Babyhaut besonders strapaziertmp Bonn - Im Winter wird die Babyhaut besonders strapaziertKraftprotz / pixelio.de

Trockene Heizungsluft drinnen, kalter Wind draußen – der Wechsel zwischen diesen Extremen macht jeder Haut zu schaffen. Babyhaut hat nur ein Fünftel der Dicke der Haut von Erwachsenen und ist deshalb sehr viel reizempfindlicher. Die Hornschicht und der Säuremantel sind in den ersten Lebensmonaten noch instabil. Dadurch trocknet die Haut schneller aus und Krankheitserreger, Keime und Schadstoffe können leichter eindringen. Etwa zwei Drittel aller Babys leidet an trockener Haut. Mit der richtigen Pflege kann man dem entgegenwirken und Rötungen, Risse und Entzündungen vermeiden. Wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit.Da die Talgdrüsen schon bei Temperaturen unter acht Grad ihre Aktivität reduzieren, sollte für den Aufenthalt im Freien eine fettreiche Creme mit einem geringen Wasseranteil verwendet werden, die auch vor Kälte schützt. In Innenräumen eignet sich dann eher eine leichte Pflege, die viel Feuchtigkeit spendet. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. empfiehlt, Cremes und Lotionen zu verwenden, die frei von Farb- und Konservierungsstoffen sind. So wird die Haut nicht noch zusätzlich gereizt. Die Produkte sollten auch auf Basis pflanzlicher Öle hergestellt sein. Nur diese dringen tief in die Haut ein und unterstützen die natürliche Hautbarriere in ihrer Funktion.